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Weihnachten mit Kindern – Tipps für eine besinnliche Adventszeit und mehr Beisammensein

Warum muss an Weihnachten alles perfekt sein?

Es ist Halbzeit im letzten Monat des Jahres und wir als Shop und Store stecken ebeneso inmitten des Weihnachtstroubels – da merkt man gar nicht, wie schnell die Tage vorbeifliegen. Einzig die Kerzen am Adventskranz verdeutlichen wie vorgeschritten auch dieses Jahr Weihnahten schon wieder ist. Deswegen haben wir uns überlegt: es ist Zeit, kurz innezuhalten. Und zwar nicht nur um abzuhaken, wie viele Besorgungen schon erledigt sind oder ob man schon den Verwandtenbesuch geplant hat, sondern um sich auf das Wesentliche und Wichtige zu konzentrieren: Die Familie, die eigenen Kinder und deren Weihnachtserlebnis. Denn nicht selten passiert es, dass man in dieser eigentlich besinnlichen Zeit, die so voller Nächstenliebe und Fürsorge stecken sollte, eben genau das vernachlässigt, damit an Heiligabend alles „perfekt“ und niemand enttäuscht vom Essen oder seinem Geschenk ist. Den Schalter von Hektik auf Ruhe umzulegen ist zwar lange nicht so leicht, wie oft zu lesen ist, wir hoffen jedoch, Ihnen mit ein paar Tipps genügend Zeit freizuräumen, damit Sie enger mit Ihren Liebsten zusammenrücken und es sich mit einem duftenden Tee auf dem Schoß gemütlich machen.

 

Das Kind in sich wiederentdecken

Wann haben wir eigentlich angefangen, in der Weihnachtszeit zu Perfektionisten zu werden? Auch wenn für Kinder - nach vehementer Eigenaussage -  die Geschenke das wichtigste sind und man mehrmals am Tag gefragt wird, wann endlich das Christkind das neue Laufrad bringt, sollte man sich nicht nur darauf konzentrieren. Denn versetzt man sich selbst zurück in die eigene Kindheit, so weiß man, dass die Magie rund um das große Fest einfach unbezahlbar ist und man diesem Gefühl im Erwachsenenalter viel mehr nachhängt als dem tollen Spielzeug, was man damals bekam. Der erste Tipp von uns ist daher: Nehmen Sie die Chance wahr, sich von Ihrem Kind in den Sog der Magie und des Weihnachtswunders mit hineinziehen zu lassen! Denn auch wenn Weihnachten mit Kindern einen Spagat zwischen Besorgungen und Kinderbetreuung bedeutet, bekommt man nochmals die Möglichkeit, mit Kinderaugen lange vergessene Weihnachtsrituale wiederzuentdecken. So hat man als Eltern auch die beste Entschuldigung dafür, vieles für Erwachsene vermeintlich wichtige nicht zu ernst zu nehmen. Denn wenn man ehrlich ist, muss man keine 6 Sorten Plätzchen backen, die zudem bis Ostern reichen, nur um Freunde und Verwandte damit zu beeindrucken. Und muss das Haus gerade jetzt auf den Kopf gestellt und grundgereinigt werden, damit am Fest der Liebe alles noch mehr funkelt? Unsere klare Antwort: Nein, muss man nicht – probier’s mal mit Gemütlichkeit! Klar Wohlfühlen muss man sich trotzdem, aber eben übertreiben muss man es dagegen nicht.

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Mehr Zeit zusammen - Weihnachtsbasteln mit Kindern und Plätzchen backen

Unser zweiter Tipp für Sie ist, selbst das Kind in sich wiederzuentdecken und all das bewusst mit den Kindern zu erleben, was man selbst noch von früher kennt oder wie man es sich damals immer gewünscht hätte: Kuscheln auf dem Sofa bei einer Tasse Apfelpunsch und einem guten Weihnachtsfilm bzw. einer schönen Kinder Adventsgeschichte (dies ist übrigens eine tolle Möglichkeit, Ihrem Kind näherzubringen, warum Christen Weihnachten feiern), gemeinsam die Küche in eine Weihnachtsbäckerei verwandeln und leckere Weihnachtsplätzchen mit den Kindern backen sowie draußen im Schnee auf die Spur von Wichteln gehen oder die Weihnachtsmannwerkstatt suchen. So werden die Kleinen mit der Gewissheit groß, dass sich die Weihnachtsfreude nicht in Geschenken ausdrückt, sondern in Liebe und Aufmerksamkeit füreinander.

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Den Weihnachtsbaum schmücken und das Haus festlich dekorieren

Unser dritter Tipp hat viel mit Verantwortung abgeben und gleichzeitig auch mit Vertrauen schenken zutun und ist besonders für Mamas sehr entlastend. Dafür muss man im Grunde nur 1 und 1 zusammenzählen, denn es ist offensichtlich, dass Kinder den kunterbunten Weihnachtstrubel lieben und es für sie gar nicht zu viel sein kann. Warum die begeisterten Kinder nicht auch in die Vorbereitungen für das große Fest mit einbeziehen? Wenn sie von klein auf überall mit dabei sind, entwickeln sich vielleicht sogar neue Familientraditionen: Mit dem Papa zusammen den Weihnachtsbaum kaufen gehen und später auch schmücken, Grußkarten an die Verwandten schreiben oder beim Kochen helfen. All das können Kinder ab einem bestimmten Alter schon selbstständig und so hat auch Mama ein paar Punkte weniger, die sie auf ihrer Weihnachts To-Do-Liste abhaken muss. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man ein Stück weit vom schon beschriebenen Perfektionismus abtreten kann und sich nicht ärgert, wenn die Deko nicht akkurat aufgehängt wurde oder der Tannenbaum eher ein Tannenbäumchen mit spärlichem Nadelkleid ist. Und sein wir mal ehrlich – Weihnachtsbasteln mit Kindern macht nicht nur Spaß, sondern auch die selbstgebastelte Weihnachtsdeko sieht doch einfach viel schöner aus und ist zudem einzigartig!

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Weihnachtsgedichte und der wahre Geist der Weihnacht

Für kleine Weihnachtsfans, die es bis zum großen Fest kaum abwarten können, haben wir einen vierten Tipp parat: Erklären Sie Ihrem Sprössling, was Weihnachten bedeutet und geben ihm bis Heiligabend eine sinnvolle Aufgabe, die großen Spaß macht! Das Sprichwort „Der Ton macht die Musik“ kann man sich zu Herzen nehmen, denn oft sind wir Eltern selbst daran schuld, dass der Nachwuchs ungeduldig nur noch von seinen Geschenken redet (dies bitte nicht falsch verstehen, den Kleinen soll natürlich nicht die Vorfreude geraubt werden). Sätze wie „Noch 12 Tage, dann gibt’s Geschenke für dich“ schießen am Ziel vorbei. Diese schüren nämlich nur noch mehr die Ungeduld, denn mit solchen Zeitangaben können kleine Kinder, die im Hier und Jetzt leben, noch nicht viel anfangen. Außerdem macht man so Heiligabend unbewusst zum großen Geschenke-Tag und die eigentliche Bedeutung geht verloren. Man sollte sich daher die Zeit nehmen, seinen Kindern zu erklären, auf was man im eigentlichen Sinne im Advent wartet. Wenn man entsprechender Religion angehört vertieft man wohlmöglich schon von selbst warum dies ein Freudenfest für alle Christen ist. Wenn die Kinder schon etwas älter sind, können Sie zur Überbrückung zum Beispiel für Heiligabend ein Weihnachtsgedicht lernen oder ein Puppenspiel einstudieren. Wenn die Eltern mit gutem Beispiel vorangehen und etwa ein paar Weihnachtslieder auf der Gitarre begleiten oder eine Geschichte vorlesen, trauen sich die Kleinen vielleicht sogar, das Geübte vor versammelter Familie vorzutragen.

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Weihnachtsgeschenke für Kinder – wie verschenke ich am sinnvollsten?

Unser fünfter und letzter Tipp für ein besinnliches Weihnachten mit Kindern bezieht sich auf Heiligabend. Aus eigener Erfahrung können wir sagen: Es ist klüger, nicht das ganze Feuerwerk der Festlichkeit an einem einzigen Tag abzubrennen. Man sollte die Flut der Geschenke und der Köstlichkeiten auf alle drei Weihnachtstage gleichmäßig verteilen. Und um Stress für die Kinder zu vermeiden, kann man versuchen, einige Verwandtenbesuche auf Neujahr zu verlegen. Ansonsten hetzt man womöglich vom Mittagessen mit den Schwiegereltern zum Kaffee bei Oma, nur um dann eigentlich schon viel zu satt und müde das eigene Weihnachtsessen vorzubereiten. Apropos Weihnachtsessen: Es hat tatsächlich seine Vorteile und kommt nicht von ungefähr, an Heiligabend als traditionsbewusster Deutscher Kartoffelsalat und Kochwürstchen zuzubereiten, wenn man dies denn mag. Denn zaubert man ein leckeres aber schnelles Gericht, verbringt man nicht den schönen Tag zur Hälfte in der Küche, sondern kann entspannt beisammensitzen oder in die Kirche gehen. Zum Glück sind Kinder was das Essen angeht sowieso Gewohnheitstiere und rümpfen beim Anblick von Rosenkohl und Gänsebrust vielleicht ohnehin nur das kleine Näschen.

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Auf die Weihnachtsfeiertage aufteilen kann man darüber hinaus auch die Weihnachtsgeschenke der Kinder. Denn es ist doch viel spannender, an alles drei Tagen etwas auspacken zu dürfen. Und bevor Oma und Opa Dinge kaufen, die die Kleinen nicht brauchen, ist es sinnvoll, größere Geschenke oder Geschenksets auf mehrere Päckchen zu verteilen und den Verwandten zum Schenken zu geben. Werden Kinder mit zu vielen verschiedenen Geschenken überhäuft, steigt natürlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens ein Teil davon überhaupt keine große Beachtung findet. Es ist daher nicht verkehrt, wenn gerade ein bestimmtes Thema wie Ritter oder Prinzessinnen total angesagt bei den Kindern ist und alles, was damit zutun hat, gerne bespielt wird. Dies kann man sogar nutzen, um selbst Dinge als Ergänzung zur Spielwelt zu basteln. Zum Beispiel ein Glas voller Perlen und Feenstaub oder ein Sheriff Stern für Spiele im wilden Westen. Außerdem findet man zu fast allen konventionellen Spielzeugen Öko-Spielzeug, dass den Kindern entsprechenden Mehrwert bietet – nachforschen lohnt sich also.

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Es ist gar nicht so leicht, solche Tipps auch in die Tat umzusetzen, in stressigen Situationen Ruhe zu bewahren und sich selbst vor Augen zu führen, was wirklich wichtig ist. Aber vielleicht haben Sie den ein oder anderen Ratschlag gefunden, den Sie gern in die Tat umsetzen würden – und damit ist schon viel gewonnen! Außerdem ist ein bisschen Emsigkeit in der Weihnachtszeit ja völlig in Ordnung und gehört auch einfach zum allgemeinen Gefühl dazu. Das greenstories Team wünscht Ihnen in diesem Sinne eine frohe, gemütliche Weihnachtszeit im Kreise Ihrer Liebsten!

 

 

 

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