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Babykleidung & Kindermode mit Mehrwert

Greenpeace DETOX Kampagne

Unter der Frage ob Sie das „schmutzige Geheimnis“ Ihrer Kleidung kennen, veröffentlichte greenpeace im Rahmen der DETOX Kampagne auf 26 Seiten einen interessanten aber auch schockierenden Bericht zu den gefährlichsten Chemikalien der Textilindustrie. 

 

Chemie reichert sich im Körper an

Das Besorgnis erregende in diesem Beitrag ist, dass greenpeace den Bericht und Aussagen auf real durchgeführte Tests stützt und somit den Zusammenhang mit den Verfahren der konventionellen Textil-Industrie nachweisen kann. So konnten Rückstände von kritischen Substanzen selbst in fertig produzierter und zum Verkauf angebotener Kleidung nachgewiesen werden, welche bereits in kleinsten Mengen Mensch und Natur gefährlich werden können. Darüber hinaus berichtet greenpeace, dass sich einige der großzügig genutzten Chemikalien, werden sie freigesetzt, in der Umwelt sowie im menschlichen Körper anreichern. Betrachtet man Babys und Kleinkinder wird schnell klar, dass bereits die Körper der Kleinsten mit Stoffen in Kontakt kommen, welche sie weder gewohnt sind, noch aufgrund des kleinen Organismus verarbeiten können. Sie sind insbesondere auf unser bewusstes Handeln angewiesen, da wir, die Erwachsenen, über die ersten Belastungs-Verläufe in ihrem Leben entscheiden.

Welche Folgen kann es in 20 Jahren auf die Zeugungskraft und die Hormonelle Veränderung haben? Die wissenschaftlichen Untersuchungen sind bereits jetzt alarmierend  - lesen hier unseren Blogbeitrag " Warum Bio nicht gleich Bio ist".

 

ÖKOTEST errinnert an Bangladesch Unglück

Aber nicht nur greenpeace bemüht sich um Transparenz und Aufklärung, sondern auch ÖKO-TEST. In der Juni-Ausgabe 2015 berichtet ÖKO-TEST in einem Sonderheft rund um Babys und Kleinkinder unter der passenden Überschrift „Grün, grün, grün sind alle meine Kleider“,  über fair produzierte und ökologische Kinderbekleidung. Nicht nur gesundheitlich schädliche Substanzen müssen Eltern bei billiger oder unter Umständen auch konventionell hergestellter Baby-Mode sprichwörtlich „in Kauf nehmen“, sondern schlimmstenfalls auch Kinderarbeit.

oekotest-beitrag-gruen-gruen-gruen-sind-alle-meine-kleider-mit-greenstories-kgQuelle: ÖKO-TEST Heft Nr. 06, Juni 2015, Seite 124-127

Der Beitrag von ÖKO-TEST mahnt auch zur Erinnerung an das Unglück von Bangladesch, wo beim Einsturz einer Kleiderfabrik rund 1130 Menschen den Tot fanden. Leider haben, nach dem Zitat von Herrn Bernd Hinzmann der Kampagne für „Saubere Kleidung“, bis heute nicht alle dort produzierenden Hersteller in den Entschädigungsfond eingezahlt. Betrachtet man die Gewinnmaximierungs-Strategien mancher „Marken-“ Hersteller, erscheint dies logisch, da Schadenersatz- und Wiedergutmachungs-Zahlung nicht in die Bilanz passen.

 

Muss gute Babykleidung teuer sein? NEIN!

Aber muss gute Babykleidung und Kinderbekleidung nur um „gut zu sein“, deshalb auch teuer sein? Wir von greenstories meinen NEIN! Natürlich ist Bio-Bekleidung, egal ob für Babys, Kinder oder für uns Erwachsene nicht billig zu haben, aber für faire Preise definitiv. Ein Bio Baby-Body kann nicht für unter 5 EUR angeboten werden, wenn er ohne schädliche Chemie, ohne Kinderarbeit bzw. Billiglöhne, unter Beachtung des Arbeitsschutzes und durch Unternehmen, welche am jeweiligen Standort Steuern zahlen, hergestellt werden soll. Das alles geht aber für ca. 7-10 EUR und das, ohne dabei den Anspruch an Mode zu verlieren, das beweisen unsere Hersteller und Marken wie „LivingCrafts“, „Sense-Organics“, „Lotties“ und „People Wear Organic“ mit toller Mode für Babys und Kleinkinder.  Für nur wenig mehr sind Style-Marken wie Loud & Proud“ sowie „green cotton by freds world“, ebenfalls in BIO-Qualität, locker drin und im Vergleich zur konventionellen Marken-Labels immer noch nicht teurer. Aber garantiert schadstofffrei! 

 

Im SALE einkaufen

Bleibt die Frage, was man möchte und was möglich ist. Ansätze sind dann ein Kauf imSaleund ein bewusster Einkauf, der ein langes Tragen ermöglicht. Ein Kleinkind muss nicht zwingend 5-8 Hosen haben, dafür aber lieber 2 Krabbelhosen für zu Hause und 1-2 Hosen zum Spielen für draußen, aber  das in Bio-Qualität.

So ist auch der Slogan des greenstories Shops: lieber Qualität statt Masse. Preislich werden Eltern unterm Strich ca. auf dasselbe kommen, ermöglichen ihren Kindern aber Kleidung ohne Allergien auslösende Zusätze.

 

Einkaufshilfe GOTS

Wenn weder Preis, noch Herkunft auf die Qualität der Inhaltsstoffe von Kleidung, so auch Babybekleidung sowie Kindermoden schließen lässt, wie sollen Sie als Eltern wissen was wirklich gut ist? greenpeace und ÖKO-TEST betonen gleichermaßen, dass bekannte Siegel und Zertifikate wie GOTS und IVN durchweg als zuverlässiges Zeichen bzw. als Einkaufshilfe dienen können. greenpeace nimmt die aktuellen Siegel unter die Lupe und stellt die Wichtigsten sowie deren Bedeutung vor. 

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Quelle: GOTS Informationsvideo auf deutsch

Dem Bio-Zertifikat GOTS bescheinigt greenpeace ein hohes Niveau für Naturfasern mit nur wenigen Schwachstellen. Auch greenstories setzt überwiegend auf GOTS zertifizierte Stoffe und Kleidung für Babys sowie Kleinkinder. Als Zertifikat, welches die gesamte Textile Fertigungskette abdeckt, regelt es die Grenzwerte der Inhaltsstoffe sowie die Verwendung selbst, aber auch die sozialen Standards und die des Umweltschutzes. Jährliche Vorort-Inspektionen überprüfen die Einhaltung, was auch für greenstories das Zertifikat so glaubwürdig macht. Mit einem Mindestanteil von 70% Naturfasern, wie Bio-Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau erhalten Sie in der Tat einen Mehrwert. Bei vielen der bei greenstories erhältlichen GOTS-zertifizierten Produkte ist der Anteil an BIO-Fasern sogar höher als der erforderliche Mindestwert für das begehrte GOTS-Siegel.

Eine öffentliche Datenbank von GOTS kann Endverbrauchern helfen, aufgrund der abgedruckten GOTS Zertifikatsnummer, die Zertifizierung bzw. deren Gültigkeit zu überprüfen. Klicken Sie hier zur Datenbank von GOTS.

 

Einkaufshilfe IVN

Ein weiteres wichtiges Siegel ist IVN. Der IVN Best-Standard ist nicht nur die Basis auf der die international gültige Form GOTS basiert, sondern ist in zutreffender Weise als „Höchstanspruch mit Beschränkung auf Naturfasern“ von greenpeace beschrieben wurden. Das ist deshalb so, weil wir als Konsumenten/Eltern von den Produkten gerade für Kinder im Krabbel- und Kindergartenalter sehr viel erwarten. Dabei geht es nicht nur um den modischen Anspruch, sondern auch um die Haltbarkeit, den Sitz und die Flecken-Unempfindlichkeit. Doch ist es wichtig zu wissen, dass umso resistenter und robuster ein Kleidungsstück ist, umso mehr ist es chemisch behandelt worden. Baumwolle ist von Natur aus saugfähig, soll sie schmutzweisend sein, ist dies nur durch spezielle Verfahren und Versiegelungen zu schaffen. 

Da IVN-Best zertifizierte Kleidung zu 100% aus Naturfasern aus kontrolliert biologischem Anbau bestehen, leisten die Hersteller, welche nach diesem Standard produzieren, wirklich Höchstleistungen. Ein Beispiel aus dem Bereich der Babymode sind die wärmeregulierenden Walk-Overalls von „Disana“. Nicht nur in Punkto Fashion und Bio-Qualität sind sie ein echter Hingucker, sondern auch in Sachen Funktion. Wasserabweisend und selbstreinigend  sind nur zwei Eigenschaften, die es den Kindern  ermöglicht, bei Regen und Schnee dem Spieltrieb freien Lauf zu lassen.

 

Fazit – Einkaufen ohne Pestizid- und Düngemittel ist möglich!

Ob Baby- oder Kinder-Mode, im Allgemeinen kann aus dem Preis oder dem Herkunftshinweis (wie Made in Europe bzw. Made in Germany) als Einkaufshilfe für Kunden und Eltern die Qualität und Verarbeitung nicht mehr geschlossen werden.

Daher empfehlen greenpeace, ÖKO-TEST und auch wir von greenstories: schauen Sie nach zertifizierter Mode, Kuscheltieren, Babydecken oder Ausstattung wie Babywippen und Babytragen. Nicht nur, dass Sie bei oftmals ähnlichem Preis einen echten Mehrwert erhalten, Sie tun damit ebenso der Umwelt und auch den Arbeiternehmer, wie Näher(innen), durch die Schaffung sozialer Standards etwas Gutes. Auch zahlen diese Unternehmen regulär Steuern und Abgaben, was selbst bei Großkonzern mancher Textil-Labels keine Selbstverständlichkeit ist. Zudem muss der Körper Ihres Babys oder Kindes nicht schon in den ersten Lebensjahren mit chemischen Rückständen und daraus evtl. resultierenden Allergien fertig werden, sondern hat auch noch etwas von einer Umwelt, die nicht durch Pestizid- und Düngemittel-Rückstände etwa im Trinkwasser belastet ist. Ihr Vertrauen verdienen sich die strengeren Siegel durch jährliche Audits und Veröffentlichungen der Inhaltsstofflisten. 

 

Unser „Greenstories Service“  für unsere Kunden

greenstories hat diesen Anspruch bereits vor den Beiträgen von greenpeace und ÖKO-TEST erkannt und weist für Sie alle Siegel und Zertifikate zu jedem Produkt aus. Zudem können Sie unsere Siegel auch als Filter nutzen und sich so z.B. im Bereich Baby-Body alle Produkte mit GOTS oder naturbelasse (ungefärbte) Biobaumwolle heraus suchen lassen. Möchten Sie mehr über die Siegel bei greenstories und deren Bedeutung erfahren, finden Sie hier eine große Übersicht. „Gut informiert zu sein“ wird erzeugt durch Transparenz wie wir meinen. Dann wird „Grün ja grün – sind alle meine Kleider“ auch für unsere Kinder Wirklichkeit. 

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Haben Sie dazu Fragen, weitere Hinweise oder möchten Sie gerne diesen Beitrag kommentieren? Gerne!

Mit "unbedenklichen" Grüßen

Inna & Denver Mielke

 

Folgende Quellen wurden verwendet:

greenpeace: http://www.greenpeace.de/themen/endlager-umwelt/kleidung-unter-der-detox-lupe

greenpeace Einkaufsratgeber für giftfreie Kleidung: http://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/greenpeace-ratgeber-textil-label-2014-e00972-es_0.pdf

ÖKO-TEST Heft Nr. 06, Juni 2015, Seite 124-127. Oder hier erhältlich: http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?action=heft&heftnr=M1506&bernr=

GOTS „Gloabl Organic Textile Standard“: http://www.global-standard.org/de/

IVN Best-Standard: http://www.naturtextil.de/

 

Bildnachweis:

Alle Bilder im Slider: https://www.greenpeace.de/kampagnen/detox 31.05.2015

GOTS Video: https://youtu.be/yqgrrzbOYbA?t=52

Zeitschriftansicht: ÖKO-TEST Heft Nr. 06, Juni 2015, Seite 124-127

 

 

 

 

 

 

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